Hütetrieb und Hunderennen in Brokeloh

Viele Hundebesitzer nahmen am zweitägigen „Happy Border Collie Weekend“ teil

Brokeloh (hm). „Nala“ schaut mit wachen, flinken Augen hinter einem Tennisball her, der von einem Border-Collie verfolgt wird. „Fly ball“ heißt eine der Stationen, an der die Hunde beim „Happy Border Collie Weekends“ teilnehmen können. „Nala“ ist ein Zwergschnauzer und damit ein Exot bei diesem zweitägigen Spektakel in Brokeloh.
Zum zweiten Mal hatte die Brokeloherin Gesa Kuhn, die selbst seit elf Jahren Border-Collies besitzt, das „Happy Border Collie Weekend“ organisiert. Sie freut sich, dass dieses Treffen nicht nur von vielen Hundebesitzern aus nah und fern wahrgenommen wurde, sondern auch alle Brokeloher Vereine mit von der Partie waren. Und die hatten sich spontan nicht nur bereit erklärt, für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen, sondern den Erlös des Verkaufs für die Jugendarbeit in Brokeloh zu spenden.
Mit der Liebe zu diese Rasse wurde Gesa Kuhn auch ein Problem deutlich: Border-Collies sind keine reinen Familienhunde, sie brauchen Arbeit. Der Hüte-Trieb ist stark ausgeprägt. Sind keine Schafe da, wird auf etwas anderes aufgepasst: Kinder oder Autos beispielsweise. Das Treffen dient als Austauschbörse und Forum. „Eine gelungene Mischung aus Information und Entertainment“, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem wurden diverse Workshops an beiden Tagen angeboten. Hundegeschicklichkeitsspiele gehörten ebenso dazu wie -rennen. Zudem warteten graue, gehörnte Heidschnucken darauf, behütet zu werden.
Zum ersten Mal gab es die Möglichkeit, seinen Hund durch einen Mikrochip von einer Tierärztin kennzeichnen zu lassen, der unter die Haut gesetzt wird. Die Daten werden anschließend an das Haustierzentralregister (kurz Tasso) weitergegeben.
Beim „Agility Fun Turnier“ sollten Ehrgeiz & Co. zu Hause bleiben, hatte die Organisatorin aufgefordert. Es ging bei den Parcours um Spiel und Spaß in den Teams von Hund und Mensch.

Schnelligkeit und Geschick waren gefordert bei der „Fly ball“-Station. Foto: Reckleben-Meyer

Quelle: Die Harke vom 04.08.2003; weitere Verwendung nur mit Genehmigung des Verlages.

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